Science Fiction
Wer den Begriff der Science Fiction hört, denkt sicherlich zuerst an Filme und an Literatur. Klar, hier gibt es auch genügend Beispiele für diese Art der Fantasie. In diesen ist es nicht mehr als Träumerei , ausgedachte Geschichten, bei denen es sich um Teleportation, wundersame Waffen, ferne Galaxien und fremde Lebewesen handelt.
Science Fiction gehört aber auch – und das wissen die wenigsten – zur bildenden Kunst sowie zur gesamten Gesellschaft und Forschung. Der Mensch wird hier in einer alternativen Konstellation gesehen und es werden Szenarien geschaffen, die weit entfernt von bekannten Orten liegen. Wichtig dabei ist, dass es immer um die theoretische Möglichkeit geht. Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass es das eine oder andere nicht gibt, möglich ist alles. Dies ist der Grundansatz der Science Fiction. Genau genommen könnte man den Begriff Science Fiction mit „ausgedachte Wissenschaft“ übersetzen, das heißt, sowohl Fantasie als auch Wissenschaft sind hier beteiligt. Die fiktionalen Spekulationen werden mit wissenschaftlichen und technischen Ideen kombiniert.
Interessant ist, dass Science Fiction nicht länger nur etwas für Wissenschaftler ist, die sich mit absurden Ideen profilieren wollen. Selbst Wissenschaftler der Air Force haben schon vor einiger Zeit damit begonnen, Science Fiction Stories auszuwerten und mit verschiedenen Anwendungen nachzubauen. So besteht die moderne Waffentechnik der Zukunft laut Visionären zum Beispiel aus Minibomben, die mit Antimaterie gespeist werden soll – ganz nach dem Vorbild der Star Wars und Star Trek Filme. Dies ist nicht einmal so neu, denn die Wissenschaft befasst sich schon seit mehr als 35 Jahren mit der Science Fiction und versucht, das Vorstellbare möglich zu machen. Nun sollen die Anwendungen in der Luftwaffe und in der Raumfahrt benutzt werden, um Flüge effizienter zu machen. Ob das allerdings letzten Endes wirklich möglich sein wird, sei dahin gestellt.